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Umwelterklärung:
Umwelterklärung
Kirchliches Umweltmanagement nach EMAS
Die KHG Karlsruhe ist die erste Gemeinde in der Erzdiözese Freiburg, die ein Umweltmanagementsystem nach EMAS eingeführt hat.
Am 25. November 2011 wurde unsere Umweltmanagementsystem von Georg Hartmann validiert.

Unsere aktuelle Umwelterklärung, in die sich ein Blick auf alle Fälle lohnt, findet ihr hier:
Umwelterklärung der KHG Karlsruhe
Begonnen hat alles im Sommer 2010 ...
Effektiv und nachweisbar Umweltschutz zu betreiben, ist der KHG Karlsruhe ein wichtiges Anliegen. Wir machen uns schon seit längerer Zeit Gedanken über
unser Umweltverhalten, über Möglichkeiten CO2
einzusparen, über die Folgen unseres Handelns ...
Vor über einem Jahr ist daraus die Idee entstanden, ein
Umweltmanagementsystem in der KHG einzuführen. Im Umweltteam haben
wir uns deshalb gemeinsam mit Umweltauditoren von der Landeskirche
Baden auf den Weg gemacht und ein solches Umweltmanagementsystem
(den "Grünen Gockel") eingeführt. Wir haben eine Bestandsaufnahme
unserer Verbräuche von Strom, Wasser und Gas gemacht; das
Verkehrsverhalten der Gemeindemitglieder analysiert und nach der
Bewertung der verschiedenen Umweltaspekte ein Umweltprogramm für die
nächsten zwei Jahre aufgestellt.

Bei der Auftaktveranstaltung im Rahmen des Semestereröffnungsfestes im Wintersemester 2010/11 haben drei Mitglieder des gegründeten Umweltteams gesagt, warum ihnen das KirUm in der KHG wichtig ist:
Markus Schröder:
«Der Aufbau eines Umweltmanagements in der KHG sichert und stellt eine stetige Verbesserung der Umweltverträglichkeit unserer Einrichtungen dar. Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit stehen für mich nicht nur für eine Reduktion der Betriebskosten, sondern vor allem für die Schonung der Ressourcen und damit für die Bewahrung der uns von Gott geschenkten Schöpfung. Es ist ein schönes Gefühl, dazu einen Beitrag leisten zu können und ich hoffe, dass ein funktionierendes Umweltmanagement in unserer KHG einen Impuls für andere Gemeinden und Christen liefern kann, sich mit der Bewahrung der Schöpfung auseinanderzusetzen.»
Sebastian Wurms:
«Ich finde es gut, dass das Umweltmanagement in der KHG gemacht wird, denn grade für uns junge Leute ist es wichtig, dass wir die Welt erhalten, wie sie ist und nicht noch mehr verschmutzen. Wir wollen schließlich auch noch hier leben, wenn wir mal alt sind, und das Umweltmanagement steht ja für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Somit denke ich, dass die KHG eine Vorreiterrolle und eine Vorbildfunktion hat, sowohl für andere Gemeinden als auch für sonstige Institutionen.»
Hans-Jörg Krieg:
«Ich möchte als Priester nicht nur vom Auftrag Gottes mit seiner Schöpfung ehrfurchtsvoll umzugehen predigen, ich möchte, dass wir diesen Auftrag als Gemeinde auch in die Tat umsetzen. Deshalb freue ich mich, dass unsere Gemeinde beschlossen hat, das kirchliche Umweltmanagement einzuführen. Der damit verbundene zukunftsweisende Prozess beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Was kaufen wir ein, wie ist unser Energieverbrauch, in welchem Zustand sind unsere Gebäude, wie ist unser Mobilitätsverhalten. Zugleich formulieren wir Umweltleitlinien, dabei finde ich es besonders interessant zu klären, was wir denn tatsächlich unter einem nachhaltigen und verantwortbaren Lebensstil verstehen. Schließlich heißt es konkrete Maßnahmen zu vereinbaren und umzusetzen. Ich finde es klasse, dass wir dabei von professionellen Umweltauditoren begleitet werden und dass wir vom Erfahrungsschatz anderer Gemeinden profitieren können. Gespannt bin ich auf die Ergebnisse, aber ich bin mir sicher, dass sich der Prozess für uns in mehrfacher Hinsicht lohnen wird.»






